Wachstumsförderung von Rosen durch den Einsatz

mit Trichoderma atrobrunneum 

Die Qualität von Schnittblumen wird massgeblich durch die Anzahl Stiele, die Länge der Stiele und die Grösse des Blütenkopfes bestimmt.

In diesem Experiment haben wir unseren Trichoderma-Stamm eingesetzt, um dessen Einfluss auf Rosen zu testen. Dafür haben wir zusammen mit einer Farm in Kenia gearbeitet, welche Rosen in Gewächshäusern züchtet. In einem Zeitraum von 2 Monaten, wurde der Boden (1x pro Monat) und das Laub (2x pro Monat) mehrfach behandelt. 3 Monate nach Versuchsbeginn fand die Ernte statt und die geschnittenen Rosen wurden zu uns nach St. Gallen ins Labor zur Bonitur geschickt. 537 Rosen wurden angeschaut und es konnte festgestellt werden, dass im Durchschnitt der Blütenkopf um 5 mm grösser war. Die Rückmeldung vom Produzenten war zudem, dass die Anzahl Stiele pro Pflanze sowie die Länge der Stiele signifikant zugenommen haben.

Vergleich im Gewächshaus (Feldtest 2020)

Rosen vor der Behandlung mit Trichoderma, Kenia

1. Abbildung:

Behandlung mit Standard-Dünger und -fungiziden

Rosenprojekt Kenia, Bild 2 - mit Trichoderma

2. Abbildung:

Kombination mit Trichoderma und deutlich weniger Standard-Fungiziden